Neues Verfahren für den Versand nicht röntgentauglicher Luftfracht aus Deutschland

Aus Deutschland stammende Waren für den Lufttransport, die nicht röntgenfähig sind, können in Frankreich zukünftig nicht mehr kontrolliert werden.

  • Luftfracht
  • IFB Deutschland
  • IFB Frankreich

Ab September 2024 ist eine neue Genehmigung erforderlich, die die Kontrolle von hermetisch verschlossenen Verpackungen für den Luftversand in Frankreich regelt. Die Genehmigung muss bereits für Verpackungen mit einem Fassungsvermögen von 5 Litern oder mehr beantragt werden.

Ab Oktober 2024 können verschiedene Verpackungsgrößen nur noch per Röntgen überprüft werden. Wird dies z. B. aufgrund eines Dunkelalarms verhindert, ist ein Luftfrachttransport nicht mehr möglich. Gleichzeitig bedeutet es, dass nicht röntgenfähige Waren aus Deutschland nicht mehr in Frankreich kontrolliert werden können, bevor sie in die Welt verschickt werden.

Verpackungsgrößen mit einem Fassungsvermögen von mehr als 25 Litern können ab Oktober weder mit Sprengstoffspürhunden noch mit Röntgengeräten kontrolliert werden. Die einzige Möglichkeit, solche Fracht auf dem Luftweg zu versenden, insbesondere von Deutschland aus, besteht darin, als bekannter Versender zu agieren.

Was bedeutet "bekannter Versender"?

Ein bekannter Versender ist eine Organisation, die von den Luftfahrtbehörden als vertrauenswürdig und sicher für die Beförderung von Fracht ohne weitere Sicherheitsüberprüfungen zugelassen wurde. Diese Zulassung erfordert strenge Sicherheitsstandards und regelmäßige Kontrollen, um die Unversehrtheit der Fracht zu gewährleisten und das Risiko von Sicherheitsvorfällen zu minimieren.

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